und es hat ZOOOM gemacht

Nach den verschlafenen, nicht ganz so schönen Tagen am Wochenende ist am Sonntagnachmittag etwas sehr, sehr Seltsames passiert. Zum Glück habe ich aber auch eine Erklärung, und wenn die stimmt, würde es das Seltsame zu etwas Wundervollem machen! 🙂 Von vorne: Nach ungefähr 60 Stunden mehr oder weniger Dauerschlaf war ich am Sonntagnachmittag plötzlich wieder hellwach. Um das verständlich zu machen: Ich bin in den müden Phasen nicht ein bisschen müde oder schläfrig, sondern regelrecht benommen. Ich kann mich nicht zusammenreißen und Energie für etwas aufbringen, weil ich einfach wirklich genau null Energie habe. Das ist schwer für mich zu […]

Pandatage

Uff. Vor drei Tagen hat es mich erwischt. Es war kurz vor neun Uhr morgens, ich wollte relativ dringend los, da ich ganz leicht knapp dran war. Das passiert mir leider ab und zu 😀 . Also habe ich meinen Kaffee und mein Ackerschachtelhalm-Getränk (für die Gelenke und das Bindegewebe) in Rekordtempo in mich hineingeschüttet. Noch schneller war die Reaktion meines Körpers darauf: Mir wurde schlagartig schwindlig, schlecht und schwarz vor Augen. Ich kann meine Gedanken gar nicht wiedergeben, weil sich alles in mir und um mich rum gefühlt im Schleudergang drehte. Ich weiß aber noch, dass darin vorkam, dass […]

Zeit- und Energielöcher

Meine letzten Wochen waren mal wieder ganz schön voll: Voll mit Terminen, Überlegungen, langen Arbeitstagen, kurzen Nächten. In manchen Phasen kann das positiver Stress sein: Wenn man mit Freunden an einem Projekt arbeitet, eine Wohnung renoviert, sich gerade selbst weiterentwickelt, eine Ausbildung macht – es gibt tausend Arten von kreativem, produktivem Chaos. In vier Worten: So war es nicht. Ich neige dazu, Dinge „wenn, dann richtig“ zu machen. Halbgas fällt mir schwer. Ich gehe nicht langsam die ersten Schritte und schaue erst einmal, was dabei herauskommt, sondern starte meistens im Sprint – aus dem Tiefstart. Das man sich dabei auch […]

Keine Zeit

Immer wieder erschreckend, wie ich selbst genau das alles falsch mache, was ich anderen so schön erkläre. Mein dazu passendes Motto: „Tu, was ich sage, nicht, was ich tue“, ist eigentlich auch nicht lustig. Nicht nur eigentlich, sondern absolut nicht lustig. Meinen Patienten erkläre ich immer: „Es ist wichtig, dass du dir einen Ausgleich schaffst – körperlich und mental.“ „Allgemeines Training ist manchmal besser als nichts, aber manchmal auch kontraproduktiv. Der Schlüssel zum Erfolg ist individuelles, zielgerichtetes Training.“ „Deine Gesundheit ist das Wichtigste! Wenn DU DIR dafür keine Zeit nimmst, wofür dann?“ Jaja. Gelaber, Rhabarber. Schön, dass ich andere davon […]

Alles eine Frage der Perspektive: Von der Seite betrachtet sieht es aus wie ein Smiley!

Knie-Smiley :-)

Wahnsinn, wie schnell die letzten zwölf Tage vergangen sind. Heute vor zwölf Tagen hatte ich meinen kleinen Unfall, Dank dem mir eine superliebe Ärztin mein Knie zusammenflicken musste. Wenn man mein Knie von der Seite betrachtet, sieht es jetzt aus, wie ein Smiley 🙂 . Die Ärztin bot mir sogar an, mir die Fäden heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, während ihres 24-Stunden-Dienstes zu ziehen, damit wir morgen fädenfrei in Urlaub fahren können. Wirklich wahnsinnig nett! Die ersten Tage nach dem Nähen musste ich ziemlich ruhig verbringen, damit die Naht nicht aufgeht. Das hatte ganz unerwartet etwas sehr Positives, da meine Oma […]

Schoko-Avocado-Kuchen

Ohne Mehl, ohne Zucker, super einfach, mega lecker!!! Ich habe das Rezept von Hannes, der diesen genialen Kuchen vor einigen Wochen mit zum Klettern gebracht hatte. Da ich ein fauler Bäcker bin, habe ich ihn leicht vereinfacht, und in den letzten zwei Wochen jetzt schon zum dritten Mal gebacken 😀 Und zwar so: Zutaten: Für den Boden: Eine halbe Tasse Kokosraspel 1,5 Tassen gemahlene Mandeln 2 Esslöffel Ahornsirup 2 Esslöffel geschmolzenes Kokosfett Kokokfett für die Form Für den „Belag“ ½ Tasse ungesüßtes Kakaopulver 2 Avocados (nicht allzu reif, sonst kommt der Geschmack der Avocado zu sehr durch) ½ Tasse Ahornsirup […]

Tieferer Sinn

Mittlerweile bin ich wirklich davon überzeugt, dass alles für etwas gut ist. Oder, vielleicht besser formuliert: Dass man alles nutzen kann, um etwas Gutes daraus zu machen, etwas daraus zu lernen, sich weiter zu entwickeln. Erst mal die wichtigste Frage: Warum ist das schon wieder passiert? An fast der gleichen Stelle wie schon einmal, und wieso eigentlich immer ich? Hm. Zugegebenermaßen war ich in den vergangenen Tagen ganz schön platt. Die letzten Tage waren anstrengender, als ich das mal grade eben wegstecken kann. Am Donnerstagmorgen fühlte ich mich so schlapp, dass ich kurz überlegte, ob ich überhaupt arbeiten gehen kann. […]

Glück im Unglück

Uff. Ich hab‘s mal wieder geschafft. Knie küsst Straße, Hand trifft Asphalt – aua. Mist und Mimimi. Erst habe ich das gar nicht so richtig gemerkt. Im Fallen habe ich mich darauf konzentriert, zu verhindern, dass ich unter ein Auto gerate. Der daraus entstandene Adrenalin-Blut-Cocktail hat super gewirkt, bis ich wieder in der Klinik war. Ich habe mir nur überlegt, dass ich wegen der Hand die Stützübungen im Beweglichkeitstraining besser welassen sollte. Erst als ich gesehen habe, dass aus dem Hosenbein Blut lief, habe ich mal vorsichtig darunter geschaut – und festgestellt, dass die Kniescheibe freundlich grüßte. Damit hatten sich […]

Faszienrollen

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass mit ein Ursprung meiner Hüftprobleme ein viel zu hoher Muskeltonus und faszialer Zug meiner hüftumgebenden Muskulatur ist. Das ist ja auch kein Wunder: Egal wo ich gerade arbeite, ich mache die ganze Zeit Übungen: Wenn es gut läuft, mache ich sie nur vor und korrigiere beziehungsweise optimiere die Ausführungen. Das alleine ist schon Bewegung genug, wenn man es jeden Tag acht Stunden macht. Meistens mache ich aber die ganze Zeit mit, weil die meisten Menschen, mit denen ich trainiere, sofort aufhören, wenn ich aufhöre. Egal ob das in der Klinik ist, oder wenn […]

Intermitted Fasting

Intermitted Fasting ist schon lange „in“, und ich bin von den Konzept schon eine Weile überzeugt: Ein guter Freund lebt so schon seit Jahren und es geht im super! (Hier ist unter Punkt  neun erklärt, worum es dabei geht.) In acht Stunden „Essensfenster“ kann man locker alle Nährstoffe unterbringen, die man tagsüber braucht. Die Bauchspeicheldrüse ist sehr dankbar über Erholungspausen, und nebenbei fährt man so wunderbar den Fettstoffwechsel hoch und nimmt dadurch ab. Schön. Das klingt plausibel. Ich hatte mich, wenn ich ehrlich bin, vor allem, auf die acht Stunden, in denen man dann angeblich essen kann, was man will, […]