Jeden Tag ein Schritt

Gestern habe ich im Radio gehört, dass unter 30-jährige jeden Tag viereinhalb Stunden online sind. VIEREINHALB!!! Ob das stimmt, keine Ahnung, aber auf jeden Fall finde ich es sehr erschreckend. Nicht mehr lange, aber noch bin ich unter 30 (ich werde nächstes Jahr 30 :-O 😀 ) – und viereinhalb Stunden schaffe ich am Tag nicht, aber trotzdem ganz schön viel. Damit das nicht Unmengen an verschwendeter Zeit ist, versuche ich zu kanalisieren.  Neben unnötigen Informationen , die meine Welt nicht braucht, gibt es im World Wide Web nämlich auch unendlich viele tolle, inspirierende, motivierende Inhalte. Drei davon passten in […]

Wieder auf Anfang

Puh!! (Nicht, weil es stinkt, sondern weil es auf die Dauer ganz schön anstrengend ist!) Die Entwicklung meiner „körperlichen Leistungsfähigkeit“ kommt mir vor wie eine Achterbahnfahrt – mit wenigen Plateaus und Kurven, dafür folgt auf viele ultrasteile Anstiege jedes Mal gefühlt freier Fall. Zwischen „ich fühle mich topfit, könnte rennen, springen und Bäume ausreißen“ und „jeder Schritt (und jeder Moment stehen) tut weh“ liegen manchmal nur wenige Stunden. Und bisher konnte ich keine Verbindung schlagen, wieso das so ist. Ob ich trainiert habe, normal arbeiten war oder einen faulen Couchtag eingelegt habe – es kann am Tag danach super gut […]

Funktionelles Impingement

  Immer, wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, stelle ich wieder aufs Neue fest, wie glücklich ich bin, dass es mir wieder so gut geht. Ich bin rundum zufrieden und sehr, sehr dankbar für alles, war wieder geht. Ich bin auch – auch wenn das doof klingt – „stolz“ auf mich, dass ich mich so gut wieder hingekriegt habe: Zum einen, indem ich meinen „Gesundwerdplan“ konsequent durchgezogen habe, auch wenn es manchmal mehr als weh tat – und zum anderen, indem ich auf meinen Körper gehört habe und Pausen gemacht habe, wenn es nötig war. Disziplin brauche ich […]

Fröhliches Hüpfen

Da ich super gerne Neues lerne, habe ich ein sehr erfolgreiches Wochenende hinter mir: Zuerst mal das Profane, aber wundervolle: „Jumping Fitness“. Bis vor einigen Wochen waren meine einzigen Berührungspunkte damit lustige Youtube-Videos, in denen viele Menschen zu Techno-Musik wie verrückt auf Trampolinen durch die Gegend hüpfen. Obwohl fröhliches Hüpfen sehr gut zu meiner Grundhaltung passt und ich unglaublich gerne Trampolin springe, hatte ich das noch nie ausprobiert. Es gab keinen Kurs in meinem näheren Umfeld, und außerdem wirken die Videos schon auch ein bisschen affig, oder? Leider habe ich an der Stelle einen großen Fehler gemacht: Urteilen, ohne es […]

Altes und Neues

Am Samstag war meine letzte Schicht auf der Trainingsfläche meines alten „zweiten Zuhauses“. Auch wenn ich dort weiter Kurse geben, Kollegen besuchen und trainieren werde, war es schon ein seltsames Gefühl, zum letzten Mal auf der „anderen Seite der Theke“ zu stehen. Da ich mit Abschieden absolut nicht umgehen kann, habe ich meine Abschiedsmail kurz und möglichst schmerzlos – und trotzdem beim Schreiben drei Mal geschluckt. Genau die, wegen denen mir das „Gehen“ so schwer fällt, haben mir aber eine wunderbare letzte Schicht beschert: Liebe Kollegen und phantastische Mitglieder, die mich besucht und an mich gedacht haben. Die „freigewordene“ Zeit werde […]

Bewegungsmuster umprogrammieren

Hab ich eigentlich schon erwähnt, wie froh ich bin, dass ich mein Crossbike im letzten Herbst nicht verkauft habe? So gesehen ein Reisenglück, dass dieses wundervolle Renngeschoss keiner haben wollte! Seitdem ich wieder fitter bin, flitze ich wieder mit meinem Super-X durch die Gegend – und genieße dabei jede Sekunde! Gestern und heute war ich jeweils bei bestem Radfahrwetter mit tollen Leuten unterwegs. Stressfrei durch unsere tolle Gegend fahren, nette Gespräche führen, bergauf ein bisschen an der Leistungsgrenze kratzen, bergab den Fahrtwind spüren – das gehört für mich definitiv zu den sehr guten Arten, ein Wochenende zu verbringen! Heute morgen […]

Go with the flow

Wenn Leben Bewegung heißt, bin ich gerade sowas von am Leben 🙂 ! Das fängt damit an, dass ich mich wieder bewegen kann und mich auch wieder sehr gerne bewege. Aus mir sprudelt wieder Motivation und Kraft heraus, die ich in Bewegung umsetzen kann, darf und will. Natürlich nicht immer, manchmal bin ich auch müde und faul, und das genieße ich genauso. Es ist toll, wieder mit einem Grund müde zu sein, nach einer ereignisreichen Woche einfach mal einen gemütlichen Tag einzulegen. Das ist ein befriedigendes müde sein, weil man damit irgendwann auch wieder fertig ist, und spürt wie die […]

Motivation lernen

Oder „über den Nutzen der unscheinbaren Dinge“ Training muss hart sein und weh tun, damit es etwas bringt? Natürlich ist mir bewusst, dass das Quatsch ist. Ich mag an mir selbst nicht immer der Vorreiter in Sachen gesundheitsorientiertem Training sein (ich kann ja auch nichts dafür, dass ich gerne meine Grenzen austeste, und dass für mich die Formel „je mehr Schmerzen, desto mehr Endorphine“ zutrifft), anderen rate ich aber sehr wohl zu sinnvoll dosiertem und langsam gesteigerten Training mit entsprechenden Ruhephasen. Und auf mich selbst bezogen, bin ich (gezwungenermaßen) auch viel ruhiger und vernünftiger geworden. Trotzdem ist irgendwo tief in […]

Mentaltraining Teil III

So richtig viel weiter gekommen bin ich mit meinen Recherchen zu den Befunden nicht. Im Moment verstehe ich es so: Ich weiß nun, woher es kommt, es gibt aber aktuell nichts, was man an der Therapie ändern kann. Das ist so gesehen nicht schlimm, weil es mir so, wie ich eingestellt bin, gut geht. Da es mir in den letzten Wochen sogar wirklich richtig gut ging, hatte ich sogar die Hoffnung, das Cortison ein bisschen reduzieren zu können – habe dafür aber auch gleich die Quittung bekommen. Es ist schon erstaunlich, wie viel 0,5 mg (also ein halbes tausendstel Gramm!) […]

Unerwartete Wendung

Elf Wochen – das sind fast drei Monate. Genau elf Wochen habe ich auf die Ergebnisse der Untersuchungen des Mainzer Endokrinologen gewartet (hier hatte ich darüber berichtet). Anfangs kam es mir gar nicht wie Warten vor – ich habe das Leben genossen und mir keine Gedanken darüber gemacht. Auch als die „vier bis sechs Wochen“, nach denen ein Brief mit den Ergebnissen bei mir ankommen sollte, vorbei waren, blieb ich entspannt. In dem Artikel „Zeit ist relativ“ von vor knapp drei Wochen war ich mir noch sicher: „Ob, wann und was bei den Untersuchungen rauskommt, wird sich zeigen – daran […]