und es hat ZOOOM gemacht

Nach den verschlafenen, nicht ganz so schönen Tagen am Wochenende ist am Sonntagnachmittag etwas sehr, sehr Seltsames passiert. Zum Glück habe ich aber auch eine Erklärung, und wenn die stimmt, würde es das Seltsame zu etwas Wundervollem machen! 🙂 Von vorne: Nach ungefähr 60 Stunden mehr oder weniger Dauerschlaf war ich am Sonntagnachmittag plötzlich wieder hellwach. Um das verständlich zu machen: Ich bin in den müden Phasen nicht ein bisschen müde oder schläfrig, sondern regelrecht benommen. Ich kann mich nicht zusammenreißen und Energie für etwas aufbringen, weil ich einfach wirklich genau null Energie habe. Das ist schwer für mich zu […]

Keine Zeit

Immer wieder erschreckend, wie ich selbst genau das alles falsch mache, was ich anderen so schön erkläre. Mein dazu passendes Motto: „Tu, was ich sage, nicht, was ich tue“, ist eigentlich auch nicht lustig. Nicht nur eigentlich, sondern absolut nicht lustig. Meinen Patienten erkläre ich immer: „Es ist wichtig, dass du dir einen Ausgleich schaffst – körperlich und mental.“ „Allgemeines Training ist manchmal besser als nichts, aber manchmal auch kontraproduktiv. Der Schlüssel zum Erfolg ist individuelles, zielgerichtetes Training.“ „Deine Gesundheit ist das Wichtigste! Wenn DU DIR dafür keine Zeit nimmst, wofür dann?“ Jaja. Gelaber, Rhabarber. Schön, dass ich andere davon […]

Alles eine Frage der Perspektive: Von der Seite betrachtet sieht es aus wie ein Smiley!

Knie-Smiley :-)

Wahnsinn, wie schnell die letzten zwölf Tage vergangen sind. Heute vor zwölf Tagen hatte ich meinen kleinen Unfall, Dank dem mir eine superliebe Ärztin mein Knie zusammenflicken musste. Wenn man mein Knie von der Seite betrachtet, sieht es jetzt aus, wie ein Smiley 🙂 . Die Ärztin bot mir sogar an, mir die Fäden heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, während ihres 24-Stunden-Dienstes zu ziehen, damit wir morgen fädenfrei in Urlaub fahren können. Wirklich wahnsinnig nett! Die ersten Tage nach dem Nähen musste ich ziemlich ruhig verbringen, damit die Naht nicht aufgeht. Das hatte ganz unerwartet etwas sehr Positives, da meine Oma […]

Tieferer Sinn

Mittlerweile bin ich wirklich davon überzeugt, dass alles für etwas gut ist. Oder, vielleicht besser formuliert: Dass man alles nutzen kann, um etwas Gutes daraus zu machen, etwas daraus zu lernen, sich weiter zu entwickeln. Erst mal die wichtigste Frage: Warum ist das schon wieder passiert? An fast der gleichen Stelle wie schon einmal, und wieso eigentlich immer ich? Hm. Zugegebenermaßen war ich in den vergangenen Tagen ganz schön platt. Die letzten Tage waren anstrengender, als ich das mal grade eben wegstecken kann. Am Donnerstagmorgen fühlte ich mich so schlapp, dass ich kurz überlegte, ob ich überhaupt arbeiten gehen kann. […]

Glück im Unglück

Uff. Ich hab‘s mal wieder geschafft. Knie küsst Straße, Hand trifft Asphalt – aua. Mist und Mimimi. Erst habe ich das gar nicht so richtig gemerkt. Im Fallen habe ich mich darauf konzentriert, zu verhindern, dass ich unter ein Auto gerate. Der daraus entstandene Adrenalin-Blut-Cocktail hat super gewirkt, bis ich wieder in der Klinik war. Ich habe mir nur überlegt, dass ich wegen der Hand die Stützübungen im Beweglichkeitstraining besser welassen sollte. Erst als ich gesehen habe, dass aus dem Hosenbein Blut lief, habe ich mal vorsichtig darunter geschaut – und festgestellt, dass die Kniescheibe freundlich grüßte. Damit hatten sich […]

Intermitted Fasting

Intermitted Fasting ist schon lange „in“, und ich bin von den Konzept schon eine Weile überzeugt: Ein guter Freund lebt so schon seit Jahren und es geht im super! (Hier ist unter Punkt  neun erklärt, worum es dabei geht.) In acht Stunden „Essensfenster“ kann man locker alle Nährstoffe unterbringen, die man tagsüber braucht. Die Bauchspeicheldrüse ist sehr dankbar über Erholungspausen, und nebenbei fährt man so wunderbar den Fettstoffwechsel hoch und nimmt dadurch ab. Schön. Das klingt plausibel. Ich hatte mich, wenn ich ehrlich bin, vor allem, auf die acht Stunden, in denen man dann angeblich essen kann, was man will, […]

Erwischt

Mist, jetzt hat es mich zum ersten Mal erwischt – ich bin erkältet. Das ist natürlich nichts Ungewöhnliches zu der Jahreszeit, in der fast alle mal dran sind, und gefühlt mein ganzes Umfeld schnieft und hustet. Für mich ist es „besonders“, weil es mein erster Infekt unter Cortison ist. Cortison zählt zu den sogenannten Immunsuppressiva, das heißt zu den Medikamenten, die die normale Funktion des Immunsystems unterdrücken. Dadurch hilft es bei Entzündungen aller Art, bei Autoimmunerkrankungen, und zum Beispiel auch als Unterdrückung von Abstoßungserscheinungen nach Transplantationen oder um Fehlgeburten zu verhindern. Da Cortison das Immunsystem unterdrückt, ist eine der gefürchteten […]

Jeden Tag ein Schritt

Gestern habe ich im Radio gehört, dass unter 30-jährige jeden Tag viereinhalb Stunden online sind. VIEREINHALB!!! Ob das stimmt, keine Ahnung, aber auf jeden Fall finde ich es sehr erschreckend. Nicht mehr lange, aber noch bin ich unter 30 (ich werde nächstes Jahr 30 :-O 😀 ) – und viereinhalb Stunden schaffe ich am Tag nicht, aber trotzdem ganz schön viel. Damit das nicht Unmengen an verschwendeter Zeit ist, versuche ich zu kanalisieren.  Neben unnötigen Informationen , die meine Welt nicht braucht, gibt es im World Wide Web nämlich auch unendlich viele tolle, inspirierende, motivierende Inhalte. Drei davon passten in […]

Wieder auf Anfang

Puh!! (Nicht, weil es stinkt, sondern weil es auf die Dauer ganz schön anstrengend ist!) Die Entwicklung meiner „körperlichen Leistungsfähigkeit“ kommt mir vor wie eine Achterbahnfahrt – mit wenigen Plateaus und Kurven, dafür folgt auf viele ultrasteile Anstiege jedes Mal gefühlt freier Fall. Zwischen „ich fühle mich topfit, könnte rennen, springen und Bäume ausreißen“ und „jeder Schritt (und jeder Moment stehen) tut weh“ liegen manchmal nur wenige Stunden. Und bisher konnte ich keine Verbindung schlagen, wieso das so ist. Ob ich trainiert habe, normal arbeiten war oder einen faulen Couchtag eingelegt habe – es kann am Tag danach super gut […]

Funktionelles Impingement

  Immer, wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, stelle ich wieder aufs Neue fest, wie glücklich ich bin, dass es mir wieder so gut geht. Ich bin rundum zufrieden und sehr, sehr dankbar für alles, war wieder geht. Ich bin auch – auch wenn das doof klingt – „stolz“ auf mich, dass ich mich so gut wieder hingekriegt habe: Zum einen, indem ich meinen „Gesundwerdplan“ konsequent durchgezogen habe, auch wenn es manchmal mehr als weh tat – und zum anderen, indem ich auf meinen Körper gehört habe und Pausen gemacht habe, wenn es nötig war. Disziplin brauche ich […]