und es hat ZOOOM gemacht

Nach den verschlafenen, nicht ganz so schönen Tagen am Wochenende ist am Sonntagnachmittag etwas sehr, sehr Seltsames passiert. Zum Glück habe ich aber auch eine Erklärung, und wenn die stimmt, würde es das Seltsame zu etwas Wundervollem machen! 🙂 Von vorne: Nach ungefähr 60 Stunden mehr oder weniger Dauerschlaf war ich am Sonntagnachmittag plötzlich wieder hellwach. Um das verständlich zu machen: Ich bin in den müden Phasen nicht ein bisschen müde oder schläfrig, sondern regelrecht benommen. Ich kann mich nicht zusammenreißen und Energie für etwas aufbringen, weil ich einfach wirklich genau null Energie habe. Das ist schwer für mich zu […]

Pandatage

Uff. Vor drei Tagen hat es mich erwischt. Es war kurz vor neun Uhr morgens, ich wollte relativ dringend los, da ich ganz leicht knapp dran war. Das passiert mir leider ab und zu 😀 . Also habe ich meinen Kaffee und mein Ackerschachtelhalm-Getränk (für die Gelenke und das Bindegewebe) in Rekordtempo in mich hineingeschüttet. Noch schneller war die Reaktion meines Körpers darauf: Mir wurde schlagartig schwindlig, schlecht und schwarz vor Augen. Ich kann meine Gedanken gar nicht wiedergeben, weil sich alles in mir und um mich rum gefühlt im Schleudergang drehte. Ich weiß aber noch, dass darin vorkam, dass […]

Alles eine Frage der Perspektive: Von der Seite betrachtet sieht es aus wie ein Smiley!

Knie-Smiley :-)

Wahnsinn, wie schnell die letzten zwölf Tage vergangen sind. Heute vor zwölf Tagen hatte ich meinen kleinen Unfall, Dank dem mir eine superliebe Ärztin mein Knie zusammenflicken musste. Wenn man mein Knie von der Seite betrachtet, sieht es jetzt aus, wie ein Smiley 🙂 . Die Ärztin bot mir sogar an, mir die Fäden heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, während ihres 24-Stunden-Dienstes zu ziehen, damit wir morgen fädenfrei in Urlaub fahren können. Wirklich wahnsinnig nett! Die ersten Tage nach dem Nähen musste ich ziemlich ruhig verbringen, damit die Naht nicht aufgeht. Das hatte ganz unerwartet etwas sehr Positives, da meine Oma […]

Tieferer Sinn

Mittlerweile bin ich wirklich davon überzeugt, dass alles für etwas gut ist. Oder, vielleicht besser formuliert: Dass man alles nutzen kann, um etwas Gutes daraus zu machen, etwas daraus zu lernen, sich weiter zu entwickeln. Erst mal die wichtigste Frage: Warum ist das schon wieder passiert? An fast der gleichen Stelle wie schon einmal, und wieso eigentlich immer ich? Hm. Zugegebenermaßen war ich in den vergangenen Tagen ganz schön platt. Die letzten Tage waren anstrengender, als ich das mal grade eben wegstecken kann. Am Donnerstagmorgen fühlte ich mich so schlapp, dass ich kurz überlegte, ob ich überhaupt arbeiten gehen kann. […]

Glück im Unglück

Uff. Ich hab‘s mal wieder geschafft. Knie küsst Straße, Hand trifft Asphalt – aua. Mist und Mimimi. Erst habe ich das gar nicht so richtig gemerkt. Im Fallen habe ich mich darauf konzentriert, zu verhindern, dass ich unter ein Auto gerate. Der daraus entstandene Adrenalin-Blut-Cocktail hat super gewirkt, bis ich wieder in der Klinik war. Ich habe mir nur überlegt, dass ich wegen der Hand die Stützübungen im Beweglichkeitstraining besser welassen sollte. Erst als ich gesehen habe, dass aus dem Hosenbein Blut lief, habe ich mal vorsichtig darunter geschaut – und festgestellt, dass die Kniescheibe freundlich grüßte. Damit hatten sich […]

Intermitted Fasting

Intermitted Fasting ist schon lange „in“, und ich bin von den Konzept schon eine Weile überzeugt: Ein guter Freund lebt so schon seit Jahren und es geht im super! (Hier ist unter Punkt  neun erklärt, worum es dabei geht.) In acht Stunden „Essensfenster“ kann man locker alle Nährstoffe unterbringen, die man tagsüber braucht. Die Bauchspeicheldrüse ist sehr dankbar über Erholungspausen, und nebenbei fährt man so wunderbar den Fettstoffwechsel hoch und nimmt dadurch ab. Schön. Das klingt plausibel. Ich hatte mich, wenn ich ehrlich bin, vor allem, auf die acht Stunden, in denen man dann angeblich essen kann, was man will, […]

Schön schlimm

Weil mich das grade akut beschäftigt, muss ich heute einen anderen Gedanken einschieben, bevor es morgen mir der Ernährung weiter geht. Heute habe ich mich mit jemandem unterhalten, der ganz ähnliche Symptome hatte und hat, wie ich sie hatte und habe. Das war das erste „echte“ Gespräch (d.h. nicht per Mail o.ä.), das ich so führen durfte. Das war schlimm und schön gleichermaßen: Man fühlt sich ehrlich verstanden in einer Sache, von der man niemandem wünscht, dass er das auf dieser Ebene verstehen kann. Auch wenn keiner gerne mit etwas alleine dastehen möchte, möchte man doch auch niemanden damit belastet […]

Wieder auf Anfang

Puh!! (Nicht, weil es stinkt, sondern weil es auf die Dauer ganz schön anstrengend ist!) Die Entwicklung meiner „körperlichen Leistungsfähigkeit“ kommt mir vor wie eine Achterbahnfahrt – mit wenigen Plateaus und Kurven, dafür folgt auf viele ultrasteile Anstiege jedes Mal gefühlt freier Fall. Zwischen „ich fühle mich topfit, könnte rennen, springen und Bäume ausreißen“ und „jeder Schritt (und jeder Moment stehen) tut weh“ liegen manchmal nur wenige Stunden. Und bisher konnte ich keine Verbindung schlagen, wieso das so ist. Ob ich trainiert habe, normal arbeiten war oder einen faulen Couchtag eingelegt habe – es kann am Tag danach super gut […]

Go with the flow

Wenn Leben Bewegung heißt, bin ich gerade sowas von am Leben 🙂 ! Das fängt damit an, dass ich mich wieder bewegen kann und mich auch wieder sehr gerne bewege. Aus mir sprudelt wieder Motivation und Kraft heraus, die ich in Bewegung umsetzen kann, darf und will. Natürlich nicht immer, manchmal bin ich auch müde und faul, und das genieße ich genauso. Es ist toll, wieder mit einem Grund müde zu sein, nach einer ereignisreichen Woche einfach mal einen gemütlichen Tag einzulegen. Das ist ein befriedigendes müde sein, weil man damit irgendwann auch wieder fertig ist, und spürt wie die […]

Wenn-erst-Karussell

Heute habe ich mich beim Radfahren mit einem netten jungen Mann unterhalten, der leider im Moment keine gute Zeit hat. „Wenn ich erst ein neues Auto habe“, „wenn ich erst wieder eine Beziehung habe“, „wenn ich mal Kinder habe“ – so und so ähnlich bewegten sich seine Gedanken, in die er sich immer weiter verstrickt. Ich hörte ihm zu – und fragte mich und ihn, was „dann“ wäre. Diese „wenn erst“ Denkweise ist bei uns leider sehr weit verbreitet, ich würde schon fast sagen normal. Ich sehe sie als besonders tückisch an, weil diese Gedankenspirale nie aufhört. Um bei dem […]