Go with the flow

Wenn Leben Bewegung heißt, bin ich gerade sowas von am Leben 🙂 ! Das fängt damit an, dass ich mich wieder bewegen kann und mich auch wieder sehr gerne bewege. Aus mir sprudelt wieder Motivation und Kraft heraus, die ich in Bewegung umsetzen kann, darf und will. Natürlich nicht immer, manchmal bin ich auch müde und faul, und das genieße ich genauso. Es ist toll, wieder mit einem Grund müde zu sein, nach einer ereignisreichen Woche einfach mal einen gemütlichen Tag einzulegen. Das ist ein befriedigendes müde sein, weil man damit irgendwann auch wieder fertig ist, und spürt wie die […]

Motivation lernen

Oder „über den Nutzen der unscheinbaren Dinge“ Training muss hart sein und weh tun, damit es etwas bringt? Natürlich ist mir bewusst, dass das Quatsch ist. Ich mag an mir selbst nicht immer der Vorreiter in Sachen gesundheitsorientiertem Training sein (ich kann ja auch nichts dafür, dass ich gerne meine Grenzen austeste, und dass für mich die Formel „je mehr Schmerzen, desto mehr Endorphine“ zutrifft), anderen rate ich aber sehr wohl zu sinnvoll dosiertem und langsam gesteigerten Training mit entsprechenden Ruhephasen. Und auf mich selbst bezogen, bin ich (gezwungenermaßen) auch viel ruhiger und vernünftiger geworden. Trotzdem ist irgendwo tief in […]

Die Tücken der Technik

Uff. So lange habe ich noch nie für einen Blogeintrag gebraucht. Und das in zweierlei Hinsicht: Zum einen war der Abstand zwischen zwei Einträgen noch nie so lange, zum anderen habe ich noch nie so lange an einem einzigen Eintrag gesessen. Und das liegt gar nicht daran, dass ich nicht weiß, was ich schreiben soll – im Gegenteil, ich habe so lange nichts geschrieben, dass es nahezu aus meinen Fingern raussprudeln möchte. Aber eben nur möchte. Im Weg steht mein Laptop, der mich aktuell leider immer nach wenigen Buchstaben zu einer Zwangspause nötigt. Das könnte man als produktive Pause betrachten, […]

Mentaltraining Teil III

So richtig viel weiter gekommen bin ich mit meinen Recherchen zu den Befunden nicht. Im Moment verstehe ich es so: Ich weiß nun, woher es kommt, es gibt aber aktuell nichts, was man an der Therapie ändern kann. Das ist so gesehen nicht schlimm, weil es mir so, wie ich eingestellt bin, gut geht. Da es mir in den letzten Wochen sogar wirklich richtig gut ging, hatte ich sogar die Hoffnung, das Cortison ein bisschen reduzieren zu können – habe dafür aber auch gleich die Quittung bekommen. Es ist schon erstaunlich, wie viel 0,5 mg (also ein halbes tausendstel Gramm!) […]

Unerwartete Wendung

Elf Wochen – das sind fast drei Monate. Genau elf Wochen habe ich auf die Ergebnisse der Untersuchungen des Mainzer Endokrinologen gewartet (hier hatte ich darüber berichtet). Anfangs kam es mir gar nicht wie Warten vor – ich habe das Leben genossen und mir keine Gedanken darüber gemacht. Auch als die „vier bis sechs Wochen“, nach denen ein Brief mit den Ergebnissen bei mir ankommen sollte, vorbei waren, blieb ich entspannt. In dem Artikel „Zeit ist relativ“ von vor knapp drei Wochen war ich mir noch sicher: „Ob, wann und was bei den Untersuchungen rauskommt, wird sich zeigen – daran […]

Zeit ist relativ

Bei mir ist es ruhig geworden. Nicht ruhig im Sinne von langweilig, sondern wunderbar ruhig. Es läuft gut, und vor allem konstant gut. Keine wilde Achterbahnfahrt mehr aus schlecht – ganz schlecht – übertriebener Hoffnung, sondern ein sehr angenehmes, konstantes, wundervolles gut. In jeglicher Hinsicht. Ich habe keine Schmerzen und bin sogar schon wieder in einer mehr als annehmbaren Form – nicht überragend, aber so, dass ich mit Freude meiner Arbeit und Freizeit nachgehen kann. Wenn ich mich ein paar Tage weniger bewege, habe ich auch wieder Hummeln im Hintern, und hüpfe wenig altersgerecht durch die Gegend, bis ich meine […]

Medienwahnsinn

Vor ein paar Wochen habe ich festgestellt, dass auf meinem Laptop ein ganz einfach zu bedienendes Bildbearbeitungsprogramm installiert ist. Da lässt man die Bilder einfach durchlaufen, und schon sind die Farben intensiver, die Sonne leuchtet heller, die Kontraste sind schärfer. Wahnsinn. Anfangs fand ich das toll. Ich hatte viele coole Urlaubsbilder, die damit noch besser aussahen. Die bearbeiteten Bilder werden dann jeweils hinter dem Original gespeichert. Als ich fertig war und meinen Ordner nochmal durchklickte, fiel mir auf, dass mir meine Originalbilder plötzlich fad vorkamen. Dabei fand ich die vor dem Bearbeiten gigantisch gut! Blauer Himmel, grünes Gras, Sonne, Schnee […]

Back to the roots

Das hier ist mein 50. Blogeintrag. Irgendwie schon verrückt, wie viel sich durch das Bloggen für mich in kurzer Zeit verändert hat: Ganz technisch und profan gesprochen, habe ich gelernt zu bloggen. Das ist wirklich ein toller „Nebeneffekt“, denn ich habe schon immer Spaß daran, Neues zu lernen – egal auf welcher Ebene. Bis vor einigen Wochen wusste ich nicht einmal, dass eine Homepage ein Backend und ein Frontend hat. In meinen (sehr einfachen) Worten ausgedrückt ist das Frontend das, was ein Seitenbesucher sieht, und das Backend der Bereich, in dem die Administratoren eine Seite verwalten und gestalten können. In […]

HOP 226

Triathlon-affine Menschen haben Assoziationen zu der Zahl 226: Es ist die Strecke, die bei einer „Langdistanz“ zurückgelegt wird: 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad  fahren und 42,195 Kilometer laufen = 226 Kilometer. „HOP“ ist ein Motivationsruf – und weit mehr als das! HOP steht für Hospiz Pirmasens. Was hat das Hospiz mit einem Langdistanz-Triathlon zu tun? Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte! Ein kleiner Exkurs: Götz Krämer ist Redakteur bei der Pirmasenser Zeitung. Seit 2011 schreibe ich als freie Mitarbeiterin für den Sportteil der Pirmasenser Zeitung – und lernte dadurch Götz näher kennen. Da er wie ich leidenschaftlicher […]

Paradoxon Zeit

Lustigerweise habe ich mich heute mit jemandem über ein ganz ähnliches Thema unterhalten, über das ich gestern geschrieben habe. Dazu ist mir noch etwas eingefallen, das nicht einfach ergänzen, sondern nochmal ein bisschen vertiefen möchte: Es geht wieder um Menschen, die sich in einer Sache verrennen – wie wir alle ab und zu. Die nur noch eines im Kopf haben – und das rund um die Uhr. Nehmen wir heute mal als Beispiel die Arbeit: Es geht also um Menschen, deren letzter Gedanke vorm Einschlafen und der erste nach dem Aufwachen an die Arbeit „verschwendet“ werden – und die Träume […]